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Die Uhr der fließenden Zeit

Zeit kann man sehen - zumindest im Europa-Center Berlin und Dank des Franzosen Bernard Gitton, der die Uhr der fließenden Zeit 1982 entworfen und realisiert hat. Das 13 Meter hohe Chronometer erstreckt sich über insgesamt 3 Etagen und gibt mit Hilfe des Flüssigkeitsstands in 12 großen und 30 abgeflachten kleinen Glaskugeln der Zeit ein Gesicht.

Die kleinen Kugeln zeigen die Minuten an. Jede der kleinen Kugeln füllt sich in 2 Minuten, so dass die 30 Kugeln insgesamt einer vollen Stunde entsprechen. Die schon vergangenen Stunden sind anhand der Anzahl der bereits gefüllten großen Kugeln ersichtlich. Sind beispielsweise 10 große und 15 kleine Kugeln gefüllt, ist es 10:30 Uhr oder 22:30 Uhr, je nachdem ob es sich um eine Zählung vor oder nach Mittag handelt.

Sind 60 Minuten verstrichen, also 30 der kleinen flachen Glaskugeln gefüllt, fließt ihr Inhalt in die betreffende große Kugel, zur Anzeige der vollen Stunde ab und der Zyklus der kleinen Kugeln beginnt erneut. Um 1:00  Uhr und um 13:00 Uhr leert sich folglich das gesamte System bis auf die Stundenanzeige von 1:00 Uhr bzw. 13:00 Uhr und der Zyklus des gesamten Systems und der großen Kugeln beginnt erneut. Die Bewegung der neongrünen Flüssigkeit innerhalb der Uhr wird durch ein violettes Pendel gesteuert, das durch den Wasserabfluss in der oberen Schale angetrieben wird.